09 Aug 2026

Gefahren durch Akkus: Sicherer Umgang reduziert Brandrisiko

0 Kommentare

(kunid) Beschädigte oder falsch geladene Lithium-Ionen-Akkus können Brände auslösen. Experten empfehlen deshalb, Warnzeichen ernst zu nehmen und einige grundlegende Sicherheitsregeln zu beachten.

Ob Smartphone, E-Bike, Heimspeicher oder Elektroauto – Lithium-Ionen-Akkus sind aus dem Alltag kaum mehr wegzudenken. Trotz ihrer hohen Zuverlässigkeit kann es bei Beschädigungen, Überhitzung oder technischen Defekten zu sogenannten thermischen Reaktionen kommen, die einen Brand oder sogar eine Explosion auslösen können. Darauf weist die Oberösterreichische Versicherung hin.

Warnzeichen früh erkennen

Zu den häufigsten Ursachen zählen mechanische Schäden nach Stürzen, ungeeignete Ladegeräte oder extreme Temperaturen. Als Warnsignale gelten unter anderem aufgeblähte Akkus, Verformungen, Verfärbungen, ungewöhnliche Hitzeentwicklung oder ein chemischer Geruch. Betroffene Geräte sollten nicht weiterverwendet, sondern fachgerecht überprüft oder entsorgt werden.

So lässt sich das Risiko verringern

Experten empfehlen, ausschließlich geprüfte Akkus und vom Hersteller freigegebene Ladegeräte zu verwenden. Geräte sollten auf nicht brennbaren Unterlagen geladen und möglichst nicht unbeaufsichtigt am Strom gelassen werden. Außerdem sollten Akkus vor großer Hitze, Kälte und Feuchtigkeit geschützt werden. Beschädigte Akkus gehören ebenso wenig in den Hausmüll wie ausgediente Batterien – sie sollten bei entsprechenden Sammelstellen entsorgt werden.

Im Brandfall richtig reagieren

Kommt es dennoch zu einem Akkubrand, hat die eigene Sicherheit oberste Priorität. Die Oberösterreichische Versicherung empfiehlt, umgehend die Feuerwehr zu verständigen und ausreichend Abstand zu halten. Kleine Entstehungsbrände können – sofern keine Eigengefährdung besteht – mit viel Wasser gekühlt werden. Größere Brände sollten wegen der hohen Temperaturen, gesundheitsschädlicher Rauchgase und der Gefahr einer Wiederentzündung ausschließlich von der Feuerwehr bekämpft werden.

Brand- und Explosionsschäden sind nach Angaben der Oberösterreichischen Versicherung in der Regel über die Haushaltsversicherung gedeckt. Je nach Schadensfall können auch eine private Unfallversicherung oder bei Fahrzeugen eine Kaskoversicherung Leistungen übernehmen.

[zum Anfang]