09 Aug 2026

Auto ist für viele mehr als nur ein Verkehrsmittel

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(kunid) Eine Umfrage von Marketagent im Auftrag von Helvetia Österreich zeigt: Viele Autofahrer legen großen Wert auf einen sorgfältigen Umgang mit ihrem Fahrzeug und schätzen ihre eigenen Fahrkünste hoch ein.

Das Auto ist für viele Österreicher ein wichtiger Begleiter im Alltag. Laut einer aktuellen Marketagent-Umfrage im Auftrag von Helvetia Österreich sind 69 Prozent der Befragten stolz auf ihr Fahrzeug und sehen darin mehr als nur ein Fortbewegungsmittel. Vier von zehn geben sogar an, dass das Auto ihre Persönlichkeit widerspiegelt.

Klare Regeln im eigenen Auto

Die enge Bindung zeigt sich auch im Umgang mit dem Fahrzeug. 80 Prozent der Befragten stört es, wenn Autotüren zugeschlagen werden, Schmutz ins Auto getragen wird oder Müll liegen bleibt. Fast jeder Zweite (48 Prozent) möchte außerdem nicht, dass im Fahrzeug gegessen oder getrunken wird. Ebenso viele würden ihr Auto nur ungern anderen Personen überlassen.

Auch das Vertrauen in die eigenen Fahrkünste ist groß: 92 Prozent der Autofahrer halten sich selbst für sichere Lenker. Mehr als die Hälfte (57 Prozent) ist überzeugt, besser zu fahren als der eigene Partner oder die eigene Partnerin.

Auto als persönlicher Rückzugsort

Für viele ist das Auto auch ein Ort der Ruhe. 28 Prozent nutzen es bewusst als Rückzugsort. Zudem geben 64 Prozent an, dort bereits ernste Gespräche geführt oder Konflikte ausgetragen zu haben. Helvetia Österreich sieht darin einen Hinweis darauf, dass das Auto für viele Menschen ein persönlicher Raum ist und nicht nur der Fortbewegung dient.

Sicherheitsbewusstsein mit Generationenunterschieden

Beim Thema Sicherheit zeigt sich insgesamt ein hohes Verantwortungsbewusstsein. 93 Prozent legen nach eigenen Angaben immer den Sicherheitsgurt an. Zwischen den Generationen bestehen jedoch deutliche Unterschiede: Während bei den Babyboomern nahezu alle angeschnallt fahren, liegt der Anteil bei der Generation Z bei 82 Prozent.

Auch beim Schuhwerk gibt es Unterschiede. Insgesamt fahren 22 Prozent im Sommer gelegentlich barfuß oder mit Flip-Flops. Bei der Generation Z sind es 38 Prozent, bei den Babyboomern lediglich fünf Prozent. Ungeeignetes Schuhwerk ist zwar nicht grundsätzlich verboten, kann im Falle eines Unfalls aber rechtliche und versicherungsrechtliche Folgen haben, wenn es nachweislich zum Unfall beigetragen hat.

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