26 Jul 2026

Mit dem E-Auto sicher in den Urlaub

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(kunid) Sechs Prozent der Österreicher fahren heuer mit dem E-Auto in den Sommerurlaub. Der ÖAMTC empfiehlt, Route, Lademöglichkeiten und Ladepreise bereits vor Reisebeginn zu planen.

Immer mehr Urlauber legen auch längere Strecken mit dem Elektroauto zurück. Dank leistungsfähigerer Batterien und des Ausbaus der Schnellladeinfrastruktur seien Reisen ins Ausland heute problemlos möglich, betont der ÖAMTC. Eine sorgfältige Vorbereitung könne jedoch Zeit sparen und unnötige Kosten vermeiden.

Route und Ladestopps vorbereiten

Vor Reisebeginn empfiehlt der Mobilitätsclub, die Strecke mit dem Navigationssystem des Fahrzeugs oder einer speziellen E-Auto-App zu planen. Diese zeigen verfügbare Ladestationen, Ladeleistung, Steckertypen und häufig auch die aktuelle Auslastung an. Gleichzeitig sollte genügend Reichweite eingeplant werden, um bei Bedarf problemlos eine alternative Ladestation erreichen zu können.

Wie weit ein Elektroauto tatsächlich kommt, hängt von mehreren Faktoren ab. Neben Außentemperatur, Klimaanlage oder Heizung beeinflussen auch Fahrweise, Streckenprofil und Beladung den Energieverbrauch. Zusätzliche Fahrräder auf einem Heckträger können die Reichweite ebenfalls verringern. Der ÖAMTC empfiehlt daher, bereits bei einer Restreichweite von rund 20 Prozent die nächste Lademöglichkeit anzusteuern.

Ladetarife vergleichen

Vor Fahrten ins Ausland sollte außerdem geprüft werden, ob die eigene Ladekarte im jeweiligen Urlaubsland akzeptiert wird und welche Tarife gelten. Je nach Anbieter unterscheiden sich Preise und Abrechnung zum Teil erheblich.

Alternativ ist an vielen öffentlichen Ladestationen eine sogenannte Ad-hoc-Zahlung per Kredit- oder Debitkarte oder über einen QR-Code möglich. Diese Variante ist jedoch häufig teurer als das Laden über bestehende Ladetarife. Auch ein Blick auf die Lademöglichkeiten der Unterkunft kann sich lohnen.

Schnellladen spart Zeit

Für längere Reisen empfiehlt der ÖAMTC die Nutzung von Schnellladestationen. Da die letzten 20 Prozent eines Ladevorgangs vergleichsweise viel Zeit benötigen, genügt es häufig, den Akku bis etwa 80 Prozent zu laden und anschließend weiterzufahren. Das verkürzt die Ladepausen und reduziert die Reisezeit.

Von der Verwendung herkömmlicher Verlängerungskabel zum Laden an Haushaltssteckdosen rät der Mobilitätsclub hingegen ab. Wer regelmäßig längere Strecken mit dem Elektroauto zurücklegt, sollte stattdessen eine mobile Ladestation mitführen. Sie ermöglicht ein sicheres Laden überall dort, wo ein geeigneter Stromanschluss vorhanden ist.

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