28 Jun 2026

Sicher bezahlen im Urlaub

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(kunid) Kartenzahlungen sind in vielen Urlaubsländern Standard. Wer einige Grundregeln beachtet, kann zusätzliche Kosten vermeiden und sich besser vor Kartenmissbrauch schützen.

Ob Italien, Kroatien oder Fernreise – die meisten Zahlungen lassen sich heute bequem mit Debit- oder Kreditkarte erledigen. Experten empfehlen dennoch, neben den Karten auch etwas Bargeld für kleinere Ausgaben wie Parkgebühren oder Trinkgelder mitzunehmen. Ein Mix aus verschiedenen Zahlungsmitteln bietet die größte Sicherheit.

Karten richtig einsetzen

Digitale Karten auf dem Smartphone bieten einen zusätzlichen Schutz, da Zahlungen in der Regel erst nach Fingerabdruck oder Gesichtserkennung freigegeben werden. Die physischen Karten können währenddessen sicher im Hotelsafe aufbewahrt werden.

Vor Reiseantritt sollten außerdem Kartenlimits überprüft und gegebenenfalls angepasst werden. Geht eine Karte verloren oder wird sie gestohlen, sollte sie sofort gesperrt werden.

Gebühren vermeiden

In Ländern außerhalb der Eurozone empfiehlt es sich, Zahlungen immer in der jeweiligen Landeswährung abzurechnen. Auch bei Bargeldbehebungen sollte auf eine Umrechnung in Euro verzichtet werden, da diese häufig mit ungünstigen Wechselkursen verbunden ist.

Bargeldbehebungen sind mit der Debitkarte meist günstiger als mit der Kreditkarte. Allerdings können Geldautomatenbetreiber zusätzliche Gebühren verrechnen, auf die vor der Auszahlung hingewiesen werden muss.

Vor Betrug schützen

Persönliche PIN-Codes sollten ausschließlich im Gedächtnis gespeichert und niemals gemeinsam mit der Karte aufbewahrt werden. Vor der Buchung von Unterkünften empfiehlt sich ein genauer Blick auf die verwendete Internetseite. Gefälschte Buchungsplattformen, Phishing-Nachrichten oder ungewöhnliche Zahlungsaufforderungen zählen zu den häufigsten Betrugsmaschen.

Vor Reiseantritt lohnt sich außerdem ein Blick in die Leistungen der Kreditkarte. Viele Karten enthalten bereits Reiseversicherungen, etwa für Reisegepäck, medizinische Behandlungen oder einen Krankenrücktransport. Dadurch lassen sich unter Umständen zusätzliche Versicherungskosten vermeiden.

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